Antisemitismus in Europa

Unser neues Forschungsprojekt

 

Unser Institut ist sehr daran interessiert, ein neues Forschungsprojekt „Antisemitismus in Europa“ zu realisieren.

In einerseits vergleichender, andererseits transnationaler Perspektive erforschen die Konsortialpartner mögliche europäische Gemeinsamkeiten und Muster, die über die Grenzen der Nationalstaaten hinaus wirksam werden und fragen nach den Erfolgschancen gemeinsamer europäischer Gegenmaßnahmen. Komplementär dazu werden die weiterhin existierenden nationalen / regionalen Besonderheiten hinsichtlich judenfeindlicher Einstellungen und Handlungen analysiert. 

Nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher historischer Erfahrungen variieren antisemitische Einstellungen, Ausdrucksformen und Handlungen, unterscheiden sich Bewusstseinslagen, was überhaupt als antisemitisch wahrgenommen wird und wie zivilgesellschaftliche Maßnahmen gegen die antidemokratische, zerstörerische Kraft von Antisemitismus organisiert werden.

Wenn Antisemitismus als eine der zentralen Herausforderungen der europäischen Werte und Demokratie verstanden wird, dann müssen auch die zum Teil noch immer sehr unterschiedlichen politischen, sozio-ökonomischen und kulturellen Bedingungen in den europäischen Nationalstaaten angemessen berücksichtigt werden, um schließlich den lokalen Verhältnissen angemessene und dort akzeptierte Konzepte der Prävention und Bekämpfung zu entwickeln.

Einige Projektpartner zum Beispiel in Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen stehen zur Auswahl. Zugleich verweisen wir an dieser Stelle auch auf einschlägige Publikationen im Rahmen turnusmäßiger Erhebungen.

 

Hier ein aktueller Hinweis auf unsere neue Publikation (Frühjahr 2022):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Zusammenhang vorab ein aktueller Publikationshinweis: